Kriterien zum Erhalt der Weissen Liste

 

Bei Malerbetrieben, die auf der Weissen Liste 
figurieren, erfolgt alle ein bis drei Jahre 
eine Betriebsbegutachtung durch private 
PrüferInnen, welche Kriterien der Bereiche 
Abwasserbehandlung, Abfallentsorgung und 
Lufthygiene beinhaltet. Wer auf der Weissen Liste 
steht, erfüllt also folgende Bedingungen:

 

Die Abwasservorbehandlungs-Anlage und 
die Qualität des Abwassers entsprechen 
den einschlägigen Gewässerschutz-Vorschriften.

Wassergefährdende Flüssigkeiten (inkl. Abfälle) 
werden vorschriftsgemäss gelagert.

Anfallende Sonderabfälle werden getrennt 
nach den Entsorgungskategorien 
gesammelt und gesetzeskonform entsorgt.

Bei regelmässigen Farbspritzarbeiten 
in der Werkstatt sind 3-fach-Filter 
für den Farbstaub vorhanden, 
bei gelegentlichen Farbspritzarbeiten 
2-fach-Filter. Somit werden die 
Grenzwerte der Luftreinhalte-Verordnung 
für Farbnebel-Emissionen eingehalten.

Lösemittelhaltige Behälter (Reinigungswannen, 
Kanister, Pinsel-/ Rolleraufbewahrung) 
werden verschlossen gelagert.

Spezielle Baustellenvereinbarung: 
Auch ausserhalb der Werkstatt werden 
sämtliche anfallenden Abwässer und Abfälle 
gemäss den kantonalen Richtlinien behandelt, 
resp. entsorgt und die Belastung der Luft 
wird minimiert. Mittels Unterschrift des 
Betriebsverantwortlichen wurde dieses 
Vorgehen bestätigt.


Auftraggeber, welche Betriebe der Weissen Liste 
berücksichtigen, leisten einen wichtigen 
Beitrag für den Umweltschutz! Vielen Dank!

Betriebe, die sich nicht an die Vorschriften halten, 
werden von der Weissen Liste gestrichen und 
müssen mit zusätzlichen Kontrollen und 
Kosten rechnen.